© 2018 by marcus möller / bummklack e.K. 

fotos: alfred jansen / me@alfredjansen.com, stefan emmerich, marcus möller

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hallo! 

 

und vielen dank für dein interesse am bummklack! das bummklack ist ein tragbares, mobiles akustisches drumset, es läßt sich auf einem ständer oder an ein tragegestell montiert spielen und ist vermutlich was die transportabilität und kompaktheit angeht einzigartig. durch eine sehr sorgfältige und genaue verarbeitung sowie die auswahl sehr hochwertiger komponenten lässt sich trotz der reduzierten abmessungen eine ungeheure soundfülle erreichen.

 

hier geht es zum bonedo.de interview zum thema bummklack aus 03/2017

 

gleichzeitig inspiriert das bummklack durch die totale reduktion auf das allernötigste jeden drummer zu neuen spielweisen und interpretationen. das verblüffende: schon nach kürzester zeit kann quasi jeder einen ersten funktionierenden grundgroove oder ersten rhythmus spielen, da man dazu nicht - wie am vollständigen drumkit - die füsse benutzen muss.

das bummklack wird vom erfahrenen instrumentenbauer stefan emmerich in köln handgefertigt und kann nach kundenwunsch fast beliebig farblich ausgestaltet werden. 

wie das bummklack entstand

ich heiße marcus möller, lebe als "working drummer" mit meiner familie zwischen köln & düsseldorf und bin freelance mit verschiedenen bands und projekten, sowie als studio- und live-drummer für diverse künstler tätig. was ich als drummer so treibe seht ihr unter www.trommelmoeller.de

combocombo

2010 bekam ich einen anruf von einem befreundeten drummer, mit dem ich zusammen in arnheim bei rene creemers und joop van eerven studiert hatte, ihn in einer "mobilen band" zu vertreten, bei combocombo (www.combocombo.de).

"mobile band? aha..."

ganz ehrlich: ich konnte mir darunter erstmal gar nix vorstellen. ich fand das konzept aber sehr interessant und vor allem sehr gut umgesetzt, zudem spielten viele kollegen und befreundete musiker schon lange dort mit - ich sagte also natürlich zu.

es stellte sich heraus: die band ist tierisch gut und macht richtig spaß! der drummer, der mich damals anfragte, stieg bald darauf wegen anderweitiger verpflichtungen aus, und so wurde ich festes bandmitglied.

mobiles equipment

seither immer ein thema: das equipment. die band ist eine vollwertige, (auch) laute und druckvolle partyband, soll aber komplett mit equipment mobil sein, also wenn es erforderlich ist sogar im laufen spielen, vergleichbar einer marching band. in den allermeisten fällen soll sie jedoch im laufe der veranstaltung möglichst leicht den spielort wechseln können, mal am tisch, mal im hintergrund, mal mitten in der tanzenden partycrowd spielen. also: keine bühne, kein licht, kein strom, keine verkabelung. 

unsere (e-) gitarristen spielen über eine akkubetriebene "fender ampcan", ein amp, der inzwischen nicht mehr hergestellt wird. die bassisten spielen über eine selbstgebaute, umgehängte bassbox, ebenfalls akkubetrieben. der saxophonist und die sängerinnen werden verstärkt über eine mobile akkubetriebene box mit einem funkmikrophon.

problem: was soll der drummer spielen?

cajon scheidet aus - im sitzen lässt sich schlecht laufen. cocktaildrum - das gleiche, man steht zwar, aber dabei laufen? alles auf einen wagen bauen - treppen sind ein erstes hindernis, zudem sind diese "guggemusikwagen" teuer und nicht sehr gut zu transportieren. eine umgehängte snaredrum - kein bassdrumsound zu verfügung, damit auch keinerlei rock oder popmusik denkbar (oder nur sehr reduziert), die band soll aber absolut partytauglich bleiben. highway to hell ist ja schwer ohne bassdrum denkbar. man könnte natürlich ganz klassisch zwei drummer mitnehmen: einen für die bassdrum und einen für snare und hihat, aber die besetzung soll klein bleiben, und am groove müsste man dabei vielleicht wegen ggf scheppernden zusammenspiels schon mal abstriche machen....

lösung

also war die idee der band, noch lange bevor ich dazu kam: ein 14 zoll floortom absägen,  eine 10 zoll junglesnaredrum und ein 10 zoll splashbecken, das ganze irgendwie an ein marchingdrum-umhängegestell gebaut, dabei auch schon mal selbstbewusst die flex ansetzen und ein adapter oder eine klemme für das becken - fertig. das funktionierte für die band eine ganze weile überraschend gut.

aber klang? hmm. naja. ganz ok.

aussehen? nun ja....

style? ähh....

gewicht: lieber schonmal die bandscheiben-op buchen....

das teil klapperte, wackelte und sah wirklich schlimm aus, man hatte schon gar keine lust mehr, darauf zu spielen. zum schluß wurde es dann auch nur noch von gaffatape zusammengehalten.

brainstorming

 

nach und nach wurde mir immer klarer, das über kurz oder lang mal ein durchdachtes, durchdesigntes drumset her muss, das den klanglichen und optischen anforderungen gerecht wird, und das dann mit der nötigen stabilität und trotzdem leicht tragbar und das auch transportabel undundund . . . 

irgendwann hatte ich mir einen ersten entwurf im kopf zurechtgelegt, und nun ging es an die umsetzung. gesucht war ein instrumentenbauer / tischler / trommelbauer, der das ganze mit dem nötigen knowhow umsetzen konnte, und der mir auch sagen konnte: das geht so, das geht eher nicht.

prototyp

der war nach kurzer suche (google sei dank) gefunden in dem sehr kompetenten und netten kai simonsen (www.holzart-simonsen.de) in uelzen. kai baut highend taikos und congas und macht trommelbau-workshops, und er ist drechsler- und tischlermeister. 

ich schilderte ihm am telefon, was ich vorhatte, sendete ihm ein video von combocombo bei der arbeit, und er fand das projekt interessant und - sagte zu. wir vereinbarten ein treffen in seiner werkstatt in uelzen, und dort ging es direkt los: wir designten einen prototypen, "from the scratch", und nach ein paar wochen mit vielen telefonaten und skype-konferenzen bekam ich den fertigen bummklack-erstling zur probe zugeschickt.

dieser prototyp war noch recht "dick", zu massiv und schwer, was sich dann negativ auf die tragbarkeit auswirkte, war aber sonst vielversprechend und eigentlich - fertig. der nächste entwurf mit einigen kleineren änderungen, vor allem wegen des gewichtes, war dann bereits gut genug, um den so zu übernehmen und zu bauen. vorher gabs einen erneuten besuch bei kai, und wir erarbeiteten zusammen das fertige modell: das bummklack.

mit combocombo hat das bummklack, seit ende 2015 schon viele gigs mitgemacht. 

es erweist sich dabei als ein echter gewinn für die band: soundmäßig sehr gelungen (und überraschend laut und "fett") und eine echte bereicherung, dabei leicht, robust - und halt spektakulär. "was ist das denn für ein geiles teil? wo gibts das??", viele nachfragen und fachsimpeleien, vor allem von und mit drummern, die wissen wollen, wo es das bummklack zu kaufen gibt, ließen mich diese website erstellen, um darüber zu berichten, wie es mit dem bummklack weitergeht

seit anfang 2017 gibt es jetzt meine customdrum firma bummklack e.K., und ich baue und vertreibe das bummklack. es ist hier bei mir bestellbar. videos, neuigkeiten gibt es bei facebook oder über den newsletter.

danke fürs lesen!